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Products > Trockenschränke mit und ohne UmluftbetriebWärme- und Trockenschränke, Einsatzbereich
Wärme- und Trockenschränke werden eingesetzt zum
- Trocknen oder Wärmebehandlung von Stoffen unter Frischluft-
- Trocknen oder Wärmebehandlung von Stoffen unter
- Trocknen von lösemittelhaltigen Stoffen, die mit Luft ein
- Trocknen von explosiven Stoffen, Ausführung des
- Lacktrockenschränke, Trockner für Beschichtungsstoffe
Zum Trocknen von Oberflächenbeschichtungen bei denen Dämpfe frei
Die Menge der pro Beschickung einzubringenden Lösemittel ist
Durch die technische Lüftung wird sichergestellt, dass die Bildung von
- Trockenschränke mit explosionsgeschütztem Nutzraum Zum Trocknen oder zur Wärmebehandlung von Stoffen bei denen Dämpfe frei
Nutzraum: Zone 1, Kategorie 2, geeignet für Lösemittel der Temperaturklassen
Die Menge der pro Beschickung einzubringenden Lösemittel unterliegt keiner
- Frischluftbetriebene Trockenschränke mit explosionsgeschütztem Nutzraum
Zum Trocknen oder zur Wärmebehandlung von Stoffen bei denen Dämpfe frei
Nutzraum: Zone 1, Kategorie 2, geeignet für Lösemittel der Temperaturklassen
Die Menge der pro Beschickung einzubringenden Lösemittel unterliegt keiner
- Temper- und Wärmeschränke für optische Gläser mit höchsten Anforderungen
Zum kontaminationsfreien, silikon- und buntmetallfreien Tempern bzw. zur
Wärme- und Trockenschrank, Beheizung
Standardmäßig werden die Wärme- und Trockenschränke mit elektrischer Beheizung ausgestattet. Es können jedoch, je nach Anwendungsfall, noch weitere Beheizungsarten gewählt werden:
- Elektrische Beheizung, Standard
Die Wärme- und Trockenschränke können auch mit einem zusätzlichen Kühler, zur Reduzierung der Abkühlphase und der Chargiertemperatur, ausgelegt werden.
Explosionsgeschützte Trockenschränke / Lösemittelrückgewinnung
Explosionsgeschützte Trockenschränke, nach ATEX-Richtlinie 94/9/EG (ATEX 95 / 100a), entsprechen der Geräte-Kategorie 2 und können in Zone 1 aufgestellt werden. Je nach Anforderung kann das Versorgungsgerät im neutralen oder mit im explosionsgefährdeten Bereich aufgestellt werden.
Das beim Trocknen anfallenden Lösemittel kann auskondensiert und zurückgewonnen werden.
Die Abluftreinigung kann, abhängig vom Lösemittel, über Kondensation / Kryo-Kondensation erfolgen. Der aufbereitete Abluftstrom erfüllt die Anforderungen der TA Luft.
Wärme- und Trockenschrank, Wärmezufuhr
Wie oben beschrieben können die Trockenschränke zur Wärmebehandlung und/oder zum Trocknen von Stoffen und Materialien eingesetzt werden.
Die Wärmezufuhr kann über Wärmekonvektion, Strahlungswärme oder Wärmeleitung (Direktkontakt über Heizplatte) erfolgen.
Wärmekonvektion:
Natürliche Wärmekonvektion: In Trockenschränken mit natürlicher Wärmekonvektion (natürlicher Durchlüftung) wird die erwärmte Luft durch natürlichen Auftrieb infolge von Dichteunterschieden bewegt.
Erzwungene Wärmekonvektion durch Luftumwirbelung: In Trockenschränken mit erzwungener Wärmekonvektion (Luftdurchwirbelung) wird die erwärmte Luft durch einen im Nutzraum angebrachten Ventilator ungerichtet bewegt.
Erzwungene Wärmekonvektion durch Zwangsdurchlüftung: In Trockenschränken mit erzwungener Wärmekonvektion (Zwangsdurchlüftung) wird die erwärmte Luft durch einen außerhalb im Nutzraum befindlichen Ventilator gerichtet, (horizontal oder vertikal) bewegt.
Strahlungswärme:
Das Gut wird primär über IR-Strahler aufgeheizt. Sekundär erfolgt die Erwärmung über die Wärmekonvektion.
Wärmeleitung:
Die Einlagen des Trockenschrankes werden als Heizplatten ausgelegt. Der Wärmetransport in das zu erwärmende Gut erfolgt primär direkt über die Heizplatten. Sekundär erfolgt die Erwärmung über die Wärmekonvektion.
Zusammensetzung der Atmosphäre im Trockenschrank
Umluftbetrieb: Die im System befindliche Luft wird ohne Erneuerung kontinuierlich, gerichtet horizontal oder vertikal), umgewälzt. Einsatzbereich: Zur Wärmebehandlung von Gütern.
Frischluftbetrieb: Die im System befindliche Luft wird ständig ausgetauscht. Die mit Feuchte angereicherte Luft wird ständig erneuert. Einsatzbereich: Zur Wärmebehandlung und/oder Trocknen des Gutes.
Umluftbetrieb mit Frischluftzusatz: Die im System befindliche Luft wird kontinuierlich, gerichtet (horizontal oder vertikal), umgewälzt. Durch die stetige Zuführung von Frischluft, wird die mit Feuchte angereicherte Luft teilweise erneuert und ausgetauscht. Einsatzbereich: Zur Wärmebehandlung und/oder Trocknen des Gutes.
Die Frischluftmenge kann über eine Frischluftklappe eingestellt werden. Die Luftwechselrate sagt aus, wie oft die Luft im Schrank innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit ausgetauscht wird.
Technische Grundlagen zur Trocknung:
Trocknungstechnische Begriffe:
Trocknen: Als Trocknen bezeichnet man den Entzug von Feuchtigkeit aus einer Substanz; indem die Feuchtigkeit in Dampf umgewandelt und abgeführt wird.
Dampf: Als Dampf bezeichnet man die gasförmige Erscheinungsform derjenigen Stoffe, welche bei normalen Raumtemperaturen als Flüssigkeit vorliegen.
Verdampfen: Als Verdampfen bezeichnet man den Phasenübergang von Flüssigkeit in Dampf bei Siedetemperatur.
Verdunsten: Als Verdunsten bezeichnet man das Verdampfen einer Flüssigkeit unter Luft- oder Gasatmosphäre ohne dabei zu sieden. Verdunsten ist also ein Verdampfen unterhalb der Siedetemperatur. Das Verdunsten findet an der Flüssigkeit-Oberfläche statt.
Wie funktioniert Trocknung im Trockenschrank
Grundlage der Trocknung ist der Dampfdruck der Flüssigkeit.
Bei der im Trockenschrank, mittels Konvektion, durchgeführte Trocknung wird die Feuchte in Dampf umgewandelt, daher kommt es im Wesentlichen auf den Dampfdruck der zu verdampfenden Flüssigkeit an.
Erhöht man die Temperatur so weit, dass der Dampfdruck den Atmosphärendruck erreicht, so beginnt die Flüssigkeit zu sieden. Im Inneren der Flüssigkeit bilden sich dann gegen den Außendruck Dampfblasen, die die Flüssigkeit verlassen. Fortgesetztes Sieden ist nur bei Abtransport des Dampfes über den Abluftstutzen möglich.
Trocknung kann nur durch die Druckdifferenz, zwischen dem Umgebungsdruck (Atmosphäre) und dem Dampfdruck der zu verdampfenden Flüssigkeit erfolgen.
Beim Trocknen ist der Umgebungsdruck immer kleiner als der Dampfdruck, PU < PG
Praktisch betrachtet: In einem offenen Topf siedet erhitztes Wasser dann, wenn sein Dampfdruck den Luftdruck der Umgebung übersteigt.
Mit steigender Temperatur erhöht sich der Dampfdruck, da mehr Flüssigkeitsmoleküle zum Sieden gebracht werden und somit mehr Dampf erzeugt wird.
Zum Trocknen einer Substanz muss die Flüssigkeit also in die Dampfphase überführt werden und da beim Verdampfen der Flüssigkeit permanent Wärmeenergie verbraucht wird, muss diese Energie auch ständig nachgeführt werden.
Flüssige Reinstoffe besitzen konstante, jedoch druckabhängige, Siedepunkte:
Bei konstantem Umgebungsdruck 1013 mbar siedet z.B. Diethylether bei 34,6 °C, Ethanol bei 78,4 °C und Wasser bei 100 °C
Fortgesetztes Verdampfen (Sieden) ist jedoch nur bei Abtransport des Dampfes möglich, d.h. die Atmosphäre im Trockenschrank muss permanent ausgetauscht werden. Denn, entspricht der Gehalt der Flüssigkeit in der Atmosphäre dem Dampfdruck (oder wird der sogar überschritten), dann ist keine Trocknung (Verdunstung und Verdampfung) möglich.
Die Trocknung verläuft umso schneller, je höher die Temperatur ist und je größer die Druckunterschiede zwischen Umgebung (Atmosphäre) und dem Dampfdruck einer zu verdampfenden Substanz sind.
Trockenschränke, mit und ohne Explosionsschutz, Beispiele:
Kontakt: IBK Industriebedarf GmbH
Max-Planck-Straße 24
61184 Karben, GERMANY
Tel.: +49 6039 5015 / Fax: +49 6039 6496
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